During the herring fishery in the mid-19th century, there was a growing desire among visiting fishermen in their small boats to avoid having to go around the weather-exposed Kleppynten when they were going between Drevsundflaket and Karmsundet.
In 1871, they demanded a channel from the Norwegian Port Authority and in 1875 construction began on a channel through the Sunnalandsstraumen. The following year it was completed – and with a bridge over to the permanently inhabited “southern islands” – Jøsen and Loden. The channel was 0.7 meters deep so that only smaller boats could pass through. It otherwise consisted of two stone-walled channels, both 55 meters long and five to ten meters wide.
The bridge was closed to boats with a fixed mast – until 1906 when a drawbridge was built across. In 1931, the channel was dredged so that smaller motorboats could pass.
A small village centre grew up around the canal. The shop was already in operation in 1875, and two or three strandsitjar, a person living by the sea on rented land, also settled there. In 1903 a post office was opened, then a telephone exchange, egg reception, lobster reception and a warehouse for compound feed. In 1912 a forge specializing in repairing boat engines and clocks was established. In 1923 a road was built here. In the interwar period, a steamer ran a regular service with people and goods to Stavanger and Kopervik.
Subtitle:
Canal and bridge completed in 1876
Der Sunnalandsstraumenkanal
Mitte des 19. Jahrhunderts, während der Heringsfischerei, wuchs bei den Fischern, die mit ihren kleinen Booten unterwegs waren, der Wunsch, die wetteranfällige Kleppynten-Bucht auf ihrer Fahrt zwischen Drevsundflaket und Karmsundet zu umfahren.
1871 forderten sie von der norwegischen Hafenbehörde einen Kanal, und 1875 begannen die Bauarbeiten. Im folgenden Jahr wurde der Kanal fertiggestellt – inklusive einer Brücke zu den dauerhaft bewohnten „südlichen Inseln“ Jøsen und Loden. Der Kanal war 0,7 Meter tief, sodass nur kleinere Boote passieren konnten. Er bestand ansonsten aus zwei mit Steinmauern befestigten Kanälen von jeweils 55 Metern Länge und fünf bis zehn Metern Breite.
Die Brücke war für Boote mit festem Mast gesperrt – bis 1906 eine Zugbrücke errichtet wurde. 1931 wurde der Kanal ausgebaggert, um auch kleineren Motorbooten die Durchfahrt zu ermöglichen. Um den Kanal herum entstand ein kleines Dorfzentrum. Der Laden war bereits 1875 in Betrieb, und auch zwei oder drei Strandbesucher ließen sich dort nieder. 1903 wurde hier ein Postamt eröffnet, später folgten eine Telefonzentrale, eine Eierannahmestelle, eine Hummerannahmestelle und ein Lager für Kraftfutter. 1912 wurde eine Schmiede gegründet, die sich auf die Reparatur von Bootsmotoren und Uhren spezialisierte. 1923 wurde hier eine Straße gebaut. In der Zwischenkriegszeit verkehrte ein Dampfschiff regelmäßig mit Personen und Gütern nach Stavanger und Kopervik.
Untertitel:
Kanal und Brücke wurden 1876 fertiggestellt