Remains of optical signal station/vedevaktbu on Boknafjellet

At 284 meters, Boknafjellet is the highest point between Synnesvarden on Jæren in the south and Siggjo on Bømlo in the north. At least since the Middle Ages, a fire watch was located here. Close to the slope west of the watchtower lies a pile of stones: the remains of the one watchtower at the beacon.

A law on watchtowers from 1611 required that in the whole of Karmsundet and Ryfylke there should only be two beacons with a watchtower - this one on Boknafjellet and one further north on Bjørgefjell by Karmsundet. Ålmugen in Hetland shipowners, with assistance from Jelsa shipowners, Sauda and Sand parishes, and Suldal, Leiranger and Stangaland shipowners were given the responsibility of building the "Bukken vard", keeping the watchtower and watchtower. There was a severe penalty if those who were on duty fell asleep and did not pass on the signal. There were armed men on duty, four at a time. In 1658 there were two guardhouses here and Johannes Nedrebø as "hauptmann" of the guardhouse.

Responsibility for the maintenance of the guardhouse lay with the sheriff of Hetland Shipreide. But when war broke out with the Swedes in 1637, it was in danger of falling into disrepair. The sheriff therefore received orders from the sheriff in Stavanger to demolish a building in the fjords to repurpose it as a guardhouse on Boknafjellet
During the Napoleonic Wars, the beacon was replaced with a signal station: an optical telegraph with a mast and limbs that could signal from place to place if enemy ships were approaching the coast.

In 1960, a television transmitter was erected on Boknafjellet. Boknafjellet is once again a symbol of communication.

Subtitle: 
Boknafjellet - main warning point for the North County since the Middle Ages

Überreste einer optischen Signalstation auf dem Boknafjellet

Mit 284 Metern ist der Boknafjellet der höchste Punkt zwischen Synnesvarden auf Jæren im Süden und Siggjo auf Bømlo im Norden. Mindestens seit dem Mittelalter befand sich hier eine Signalfeuerstation. Nahe dem Hang westlich des Wachturms liegt ein Steinhaufen: die Überreste der einzigen Signalfeuerwache.

Ein Gesetz über Wachtürme aus dem Jahr 1611 schrieb vor, dass es im gesamten Gebiet von Karmsundet und Ryfylke nur zwei Feuerwachen mit Wachturm geben durfte – diese auf dem Boknafjellet und eine weitere weiter nördlich auf dem Bjørgefjell am Karmsundet. Die Reeder von Ålmugen in Hetland, unterstützt von Reedern aus Jelsa, den Gemeinden Sauda und Sand sowie Suldal, Leiranger und Stangaland, waren für den Bau des Wachhauses („Bukken varde“) und dessen Instandhaltung verantwortlich. Wer im Dienst war und das Signal nicht weitergab, wurde streng bestraft. Andernfalls waren stets vier bewaffnete Männer im Einsatz. 1658 gab es hier zwei Wachhäuser, deren Hauptmann Johannes Nedrebø war. 

Die Instandhaltung des Wachhauses oblag dem „Sheriff“ (lensmann) von Hetland Shipreide. Doch mit Ausbruch des Krieges gegen die Schweden 1637 drohte es zu verfallen. Der „Sheriff“ erhielt daher vom „Sheriff“ (lensherre) in Stavanger den Befehl, ein Gebäude in den Fjorden abzureißen und es als Wachhaus auf Boknafjellet wiederzuerrichten.

Während der Napoleonischen Kriege wurde die Feuerwache durch eine Signalstation ersetzt: eine optische Telegrafenanlage mit Mast und Armen, die Signale zwischen verschiedenen Orten senden konnte, wenn sich feindliche Schiffe der Küste näherten.

1960 wurde auf Boknafjellet ein Fernsehsender errichtet. Boknafjellet ist somit wieder ein Symbol der Kommunikation.

Untertitel: 
Boknafjellet – wichtigster Warnpunkt für die Nordkommunion seit dem Mittelalter