In 1604, King Christian IV visited Stavanger and ordered that Nordre Vågholmen - together with Skudeneshavn - should be free ports for exports in the northern county. The reason was that Nordre Vågholmen lay just outside the circumference, the circle with a radius of 30 km that was drawn around the city that same year. All trade within it was to go through the townspeople there.
From the beginning, trade went across Holmahabn, the northwestern bay on the islet. Here, fishermen from Bokn, Tysvær, Nedstrand and Sjernarøy had large lobster boats. From the beginning of the 17th century, the catch was collected by Dutch well-boats, and from about 1718 they were replaced by English well-boats that transported the alive lobster across the North Sea. In the harbour, the farmers of northern Våga installed mooring rings and chests for lobster that could be rented for a fee. In addition, salmon was especially exported.
The heyday of Nordre Vågholmen was, however, after the first lobster farm in the country was built here in 1839 by the Stavanger based company Groom & Son. Three skerries formed an eastern wall and Nordre Vågholmen a western wall. In the sound between the isle and the skerries, massive stone walls were built to prevent the lobster from escaping but left open enough to allow a good flow of seawater. The entire basin became a half to one meter deep, and twelve acres wide, pool with a guardhouse at the northern end.
In connection with the construction of the lobster farm, an extensive wharf was built in Holmahabn. Seven houses were built by the sea to house an icehouse, saltworks, trade and warehouse. In the mid-19th century, seven well-boats sailed from here in shuttle traffic to England, one per week.
About a hundred meters above the harbour, Groom built a mansion with a floor area of just over one hundred square meters which housed a bakery in the basement. The road from the harbour to the house was covered with ballast gravel. There was also a small farm a bit southwest of the mansion. At its peak – in 1865 – 25 people lived on Nordre Vågholmen. In the 1890s, the business was discontinued and moved to Kvitsøy.
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The country's first lobster farm built here in 1839
Nördliches Vågholmen
Im Jahr 1604 besuchte König Christian IV. Stavanger und ordnete an, dass nördliches Vågholmen – zusammen mit Skudeneshavn – Freihäfen für den Export in der nördlichen Grafschaft sein sollten. Der Grund dafür war, dass nördliches Vågholmen knapp außerhalb des Kreises mit einem Radius von drei Meilen lag, der im selben Jahr um die Stadt gezogen worden war. Der gesamte Handel innerhalb dieses Kreises sollte über die dort ansässigen Einwohner abgewickelt werden.
Von Anfang an wurde der Handel über Holmahabn, der nordwestlichen Bucht der Insel, abgewickelt. Hier hatten Fischer aus Bokn, Tysvær, Nedstrand und Sjernarøy große Hummerboote. Ab Beginn des 17. Jahrhunderts wurde der Fang von niederländischen Hummerschiffen abgeholt, die ab etwa 1718 von englischen Hummerschiffen abgelöst wurden, welche die Hummer lebend über die Nordsee transportierten. Im Hafen installierten die Bauern von Nord-Våga Ankerringe und Hummerboote, die gegen Gebühr gemietet werden konnten. Außerdem wurde vor allem Lachs exportiert.
Die Blütezeit von Nordre Vågholmen begann jedoch erst, nachdem 1839 die Stavanger Firma Groom & Sohn hier die erste Hummerfarm des Landes errichtet hatte. Die drei Varaskjæra bildeten eine östliche, Nordre Vågholmen eine westliche Begrenzung. In der Meerenge zwischen der kleinen Insel und dem Skjer wurden massive Steinmauern errichtet, um die Hummer am Entkommen zu hindern, aber gleichzeitig genügend Öffnungen für einen guten Meerwasserdurchfluss zu schaffen. Das gesamte Becken wurde zu einem eineinhalb bis einen Meter tiefen und zwölf Morgen breiten See mit einem Wachhaus am nördlichen Ende.
Im Zusammenhang mit dem Bau der Hummerfarm entstand in Holmahabn ein ausgedehnter Kai. Hier wurden sieben Hafenhäuser errichtet, die ein Eishaus, eine Saline, Handels- und Lagerhallen beherbergten. Mitte des 19. Jahrhunderts verkehrten von hier aus sieben Segelschiffe im Pendelverkehr nach England, eines pro Woche.
Etwa hundert Meter oberhalb des Hafens ließ Groom ein reich verziertes Herrenhaus mit einer Wohnfläche von gut hundert Quadratmetern errichten. Im Keller befand sich eine Bäckerei. Die Straße vom Hafen zum Haus war mit Ballastkies bedeckt. Etwas südwestlich des Gebäudes lag außerdem ein kleiner Bauernhof. In seiner Blütezeit – im Jahr 1865 – lebten 25 Menschen auf Nordre Vågholmen. In den 1890er Jahren wurde der Betrieb eingestellt und nach Kvitsøy verlegt.
Untertitel:
Die erste Hummerfarm des Landes wurde hier 1839 errichtet