Alvestadkroken – “Krogjen” – is a unique small village with roots dating back to the mid-17th century. True enough, the first strandsitjar, a person living by the sea on rented land, is not mentioned until 1664, but the settlement goes back further in time. It was in competition with Føresvik for income from travellers crossing the Boknafjord.
This business attracted people, and by the end of the 17th century there were three strandsitjarar here, as through most of the 18th century. After the collapse of the herring fishery in 1784, only one remained. Until the end of the 1830s, only two families still lived here.
Then, an increasing herring fishery attracted many people to Krogjen again. The municipality then set up a poorhouse here and in 1880 the first merchant arrived. In 1886, a steamship pier with regular scheduled boat calls was built. In the same year, bakers and shoemakers from Nordre Vågholmen moved here. At the turn of the century, Krogjen housed two grocers, a baker, a steamship expedition, a helmsman of a Jekt, a shoemaker, a knitting and sewing shop, some carpenters, a poorhouse, a lighthouse keeper and a small community of fishermen. During the First World War, there were a total of ten to twelve farmhouses here, along with outbuildings, a boathouse and a net dryer. In total, 42 people lived here in 1900 – despite the population of Bokn declining sharply.
The new harbour and breakwater were built in 1954. Today, this cluster of houses includes 20 buildings: six boathouses, five sea houses, a warehouse, a quay and eight residential buildings with associated roads and squares.
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Then "Krogjen" housed a steamship expedition, two crofters, a baker, a shoemaker, a poorhouse, and a knitting and sewing shop
Alvestadkroken
Alvestadkroken – „Krogjen“ – ist eine einzigartige Ortschaft mit Wurzeln, die bis in die Mitte des 17. Jahrhunderts zurückreichen. Zwar wird der erste Strandgast erst 1664 erwähnt, doch die Siedlung selbst hat eine viel längere Geschichte. Sie konkurrierte mit Føresvik um die Einnahmen der Reisenden, die den Boknafjord überquerten.
Ein Geschäft lockte Menschen an, und Ende des 17. Jahrhunderts gab es hier drei Strandgasthäuser, so wie im Laufe des 18. Jahrhunderts. Nach dem Zusammenbruch der Heringsfischerei im Jahr 1784 blieb nur noch eines übrig. Bis Ende der 1830er Jahre lebten hier nur noch zwei Familien.
Dann brachte die wiederauflebende Heringsfischerei erneut viele Menschen nach Krogjen. Die Gemeinde richtete daraufhin ein Armenhaus ein, und 1880 traf der erste Kaufmann ein. 1886 wurde ein Dampfschiffanleger mit regelmäßigen Anlegestellen gebaut. Im selben Jahr zogen Bäcker und Schuhmacher aus Nordre Vågholmen hierher. Um die Jahrhundertwende beherbergte Krogjen zwei Lebensmittelhändler, einen Bäcker, eine Dampfschifffahrtsgesellschaft, einen Bootsmann, einen Schuhmacher, eine Strickerei und Nähstube, einige Schreiner, ein Armenhaus, einen Leuchtturmwärter und eine kleine Fischergemeinschaft. Während des Ersten Weltkriegs gab es hier insgesamt zehn bis zwölf Bauernhäuser, Nebengebäude, ein Bootshaus und ein Stativ um Fischernetze zu trocknen. Insgesamt lebten hier im Jahr 1900 42 Menschen – trotz des starken Bevölkerungsrückgangs in Bokn.
Der neue Hafen und der Wellenbrecher wurden 1954 errichtet. Heute umfasst diese Häusergruppe 20 Gebäude: sechs Bootshäuser, fünf Seehäuser, ein Lagerhaus, einen Kai und acht Wohnhäuser mit zugehörigen Straßen und Plätzen.
Untertitel:
Damals beherbergte „Krogjen“ eine Dampfschiffexpedition, zwei Kleinbauern, einen Bäcker, einen Schuster, ein Armenhaus und eine Strick- und Nähwerkstatt